Städtebaulich entsteht mit dem Ludwigshöhviertel eine Verbindung zwischen dem ältesten Darmstädter Stadtviertel Bessungen und dem südlich gelegenen Viertel Eberstadt. 3.000 Menschen sollen hier künftig ihr Zuhause finden. Um die damit steigende Verkehrsbelastung auf der Heidelberger Straße so gering wie möglich zu halten, wird das Ludwigshöhviertel zu einem neuen, autoarmen Quartier entwickelt. Bereits bei der Planung gilt daher den alternativen Mobilitätsformen ein besonderes Augenmerk.

Die verkehrliche Anbindung des Ludwigshöhviertels für den Individualverkehr (Fußwege, Radwege, Straßen) und die Straßenbahn ist ein eigenständiges Projekt mit eigenem Genehmigungsverfahren. Dieses Vorhaben umfasst die Umplanung der Ludwigshöhstraße (von der Paul-Wagner-Straße bis zum Eingang ins Ludwigshöhviertel) und die Umplanung der Cooperstraße (von der Heidelberger Straße bis zum Anschluss an die Bogenschneise in Richtung Marienhöhe) sowie die Verlängerung der Straßenbahntrasse von der derzeitigen Endstation „Lichtenbergschule“ der Linie 3 bis zur Anbindung an die Trasse in der Heidelberger Straße. Das Vorhaben wird vom Mobilitätsamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der HEAG mobilo gemeinschaftlich durchgeführt.

Die Wohnbebauung im Quartier und die innere verkehrliche Erschließung sind parallele Vorhaben, die von der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der kommunalen Baugesellschaft bvd New Living gesondert gesteuert werden.